
Wer Sonderformate über externe Zulieferer bezieht, kauft nicht nur ein Modul, sondern auch deren Terminplan. Mit der eigenen Linie in Wiener Neustadt liegt beides bei uns: die Qualität und das Datum.
Warum Sonderformate meistens an der Fertigung scheitern
Ein Dach mit Gauben, Lichtbändern und schrägen Kanten lässt sich mit Standardmodulen nur bis zu einem gewissen Grad belegen. Der Rest bleibt frei – nicht, weil es technisch nicht ginge, sondern weil das passende Modul in der benötigten Stückzahl niemand fertigen will. Kleine Losgrößen sind für große Modulwerke ein Störfall.
Die Folge ist eine Planung, die sich am verfügbaren Modul orientiert statt am Gebäude. Bei Bestandsgebäuden mit unregelmäßiger Geometrie kostet das spürbar Fläche und damit Ertrag.
Das Modul soll sich nach dem Dach richten – nicht das Dach nach dem Modul.
Was die neue Linie leistet
- Individuelle Modulformate ab Losgröße eins, in derselben Prozessqualität wie die Serie
- Kurzer Weg vom Muster zur Freigabe – Bemusterung und Serie laufen auf derselben Anlage
- Farb- und Oberflächenvarianten für gestalterisch sensible Fassaden und Dächer
- Durchgängige Chargendokumentation je Modul als Grundlage der Gewährleistung
- Planbare Liefertermine ohne Abhängigkeit von externen Fertigungsslots
Fertigung als Teil der Planung
Der eigentliche Gewinn liegt nicht in der Kapazität, sondern in der Rückkopplung. Wenn Planung und Fertigung im selben Haus sitzen, ist die Frage, ob ein Format wirtschaftlich herstellbar ist, in der Entwurfsphase beantwortet – und nicht erst in der Beschaffung. Änderungen an Raster, Kante oder Anschluss lassen sich prüfen, solange sie noch nichts kosten.
Produziert wird in Wiener Neustadt. Das ist keine Standortromantik, sondern eine Frage der Wege: kurze Abstimmung, kurze Transporte und die Möglichkeit, im Zweifel gemeinsam vor der Maschine zu stehen.
